Christenverfolgung heute
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Derzeit werden rund 100 Millionen Christen weltweit um ihres Glaubens willen verfolgt. Besonders in Afrika hat die Christenverfolgung durch Islamisten zugenommen. Unrühmlicher Spitzenreiter bleibt zum elften Mal in Folge das abgeschottete kommunistische Nordkorea. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013 (WVI) hervor, den das überkonfessionelle christliche Hilfswerk Open Doors heute vorstellt. Der WVI erfasst und dokumentiert jährlich neu die Situation der Religionsfreiheit von Christen weltweit und listet die 50 Länder auf, in denen Christen wegen ihres Glaubens am stärksten verfolgt und benachteiligt werden. Alle Platzierungen und den ausführlichen Bericht zum WVI 2012 finden Sie hier.
Hier werden Christen am meisten verfolgt
Platz 1 Nordkorea
Platz 2 Saudi-Arabien
Platz 3 Afghanistan
Platz 4 Irak
Platz 5 Somalia
Platz 6 Malediven
Platz 7 Mali
Platz 8 Iran
Platz 9 Jemen
Platz 10 Eritrea
Christenverfolgung darf kein Randthema bleiben
„Gerade als Christen in der so genannten freien Welt haben wir eine besondere Verantwortung für unsere verfolgten Glaubensgeschwister“, sagt Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland (Kelkheim bei Frankfurt am Main). Es sei nicht hinnehmbar, dass Christen aufgrund ihres Glaubens für 25 Jahre und länger in Todeszellen sitzen, in Arbeitslagern zu Tode gefoltert werden oder auf der Flucht sind, weil sie sich für den Glauben an Christus entschieden haben. „Es ist zutiefst schmerzlich, zu wissen, dass Christen brutal verprügelt, junge Christinnen versklavt und vergewaltigt, Pastoren ermordet und Kirchen abgebrannt werden“, so Rode. Der erste Hilferuf verfolgter Glaubensgeschwister mit der Bitte um Gebet gehe daher an die Christen und Kirchengemeinden in Freiheit. „Das Leiden von 100 Millionen Christen weltweit darf nicht länger nur ein Randthema unserer Gesellschaft bleiben“, appelliert Rode. Das Hilfswerk Open Doors ruft Christen, Politiker und die Öffentlichkeit in aller Welt auf, unterdrückten und verfolgten Christen eine Stimme zu geben und ihnen im Gebet sowie durch konkrete Unterstützung zur Seite zu stehen.
Veröffentlichung mit Genehmigung von Open Doors
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